| Die Matrizenbohrungen
weisen am Eingang eine Ansenkung zum Erleichtern des Produkteinlaufes
auf. Die Ansenkung kann unterschiedlich gestaltet werden:
Im allgemeinen weist die Ansenkung eine Konizität von 55 bis
60° und eine Gesamttiefe auf, so dass die Bohranschnitte sich
fast miteinander berühren und den Eindruck eines Bienennestes
geben.
Die Merkmale der konischen Ansenkung sind ebenfalls wichtig, weil
eine zu tiefe Ansenkung eine vorverdichtende Wirkung auf die Matrize
ausüben kann, mit darauffolgender Verstopfungs- und Verklemmungsgefahr
v.a. in den ersten Betriebsstunden. Wenn die Matrizenverdichtung
nicht genug hoch ist (niedrigeres Verdichtungsverhältnis) und
das herauslaufende Pellet mürbe ist, kann man versuchen, die
Verdichtbarkeit beim Vertiefen der konischen Ansenkung zu erhöhen.
In vielen Fällen weisen die Matrizen mit großem Durchmesser
(> 6 - 7 mm) eine sehr tiefe konische Ansenkung auf (10 bis 15
mm), um zu hohe Stärken zu vermeiden aber gleichzeitig eine
starke Verdichtung zu gewährleisten.
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