1. Die korrekte Einstellung der Koller prüfen: Der minimale
Abstand muss zwischen 0,2 und 0,3 mm liegen. Wenn die Einstellung
nicht korrekt ist, kann es zu einem Kontakt zwischen den Koller
und der Matrize kommen. Dies kann eine innere Laminierung der
Matrizenoberfläche und eine darauffolgende Verformung bzw.
Teilverstopfung der Bohrungen verursachen.
2. Bei neuen Matrizen ist ein Einlaufen erforderlich. Sie müssen
zumindest für die ersten 20 bis 40 Minuten allmählich
in Gang gesetzt werden, so dass eine langsame Erwärmung gewährleistet
ist. Bei Schwierigkeiten beim Starten die Matrize für 20
bis 40 Minuten mit einer Mischung aus Kleie, Öl (2%) und
Schleifpulver (2%) arbeiten lassen. Am Ende der Produktionsschicht
die Matrize bei Verwendung von Hafer oder Mais abstellen.
3. Bei dem Matrizenwechsel den Verschleiß der Matrizenlagerung
bzw. der Befestigungen (Bund oder Verschleißring) und der
Mehleinweiser sorgfältig prüfen. ACHTUNG: Wenn die Matrize
nicht gut befestigt ist, kann es zum Bruch kommen.
4. Falls eine Laminierung der Matrize an der Vorderseite der
Bohrungen festgestellt wird, prüfen, ob das Lagerspiel des
Formhalters zu groß ist. In diesem Fall kann es zu einem
Kontakt zwischen den Koller und der Vorderseite der Matrize und
somit zur Laminierung der Oberfläche bzw. zur Verformung
der Bohrungen kommen.
Eine regelmäßige Sichtkontrolle an der Matrize durchführen,
um zu prüfen:
5. ob das Produkt auf der ganzen Arbeitsfläche korrekt verteilt
ist
6. ob alle Bohrungen gleichmäßig arbeiten (evtl. die
verstopften Bohrungen öffnen)
7. ob der Bohrungseingang durch den Kontakt mit den Kollern beschädigt
wurde. Evtl. den Eingangskegel der Bohrungen neu verarbeiten.